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Die Idee des Projekts Naturerlebnisgarten entwickelte sich aus der mobilen Umweltpädagogik der BUND Ortsgruppe Herten. Sigrun Zobel, Sprecherin der BUND Ortsgruppe Herten besuchte von 1994, über einen Zeitraum von 5 Jahren alle Hertener Kindergärten und Grundschulen im Auftrag der Stadt Herten als Umweltberaterin mit der „wandernden Wurmkiste“. Bei allen Kindern im Alter von 3-10 Jahren wurde das Projekt bekannt und zu einem festen Bestandteil des Kindergartenjahres sowie Grundschuljahres. Es wurde Komposterde untersucht, Bodentiere wurden bestimmt und deren wichtige Aufgabe in der Natur kennen und schätzen gelernt. Das städtische Projekt diente der Öffentlichkeitsarbeit und sollte für den Bau einer Biogasanlage und der getrennten Sammlung von Bioabfällen in allen Hertener Haushalten werben und informieren. So wurden im Jahr ca. 3000 Kinder erreicht und über die Kinder auch die Eltern.

Aber auch die zahlreichen Tümpeltouren und Walderlebnisnachmittage im Hertener Schlosspark, die von Sabine Möller, Uwe Freiberg und Roland Kerutt vom BUND Herten in Zusammenarbeit mit der VHS, Herten für Kinder, Eltern und Großeltern durchgeführt wurden, führten zu der Idee, einen festen Erlebnisort für Kinder und mit Kindern und Jugendlichen in Herten zu schaffen.

Jetzt musste nur noch ein passendes Grundstück her. Bei der Suche half uns die VHS Herten, die über einen 4000 qm großen Biogarten verfügte und uns den Vorschlag machte, doch das 8000 qm große verwilderte Nachbargrundstück von der Veba zu pachten. Nach Erhalt des Pachtvertrages konnte die Arbeit für die 10 BUND Aktiven losgehen: Müll entsorgen, Bäume von Brombeeren freischneiden, ein Weg musste angelegt werden u.v.m. Als dann die Zeche Schlägel & Eisen ihre Tore schloss, bekamen wir die Gelegenheit, unser Gelände durch einen angrenzenden Parkplatz zu erweitern und uns bot sich die Gelegenheit vom Bau eines kleinen Seminarhauses zu träumen.

Jetzt ging die Suche nach Fördermitteln los!
Im MURL (Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft) hatten wir mit unseren Konzepten und Projektvorstellungen Glück, und Frau Bärbel Höhn, Ministerin für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft empfahl unsere Projektidee „Naturerlebnisgarten Herten“ zur Förderung über IBA (Internationale Bauausstellung Emscherpark).

 1998 ist es dann so weit, die Förderschiene steht fest:

  • über IBA „Initiative ergreifen“ erfolgt eine Projekt- Anschubfinanzierung für 3 Jahre,
  • über das Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL) erfolgt der Kauf des Grundstücks und der Bau des Seminarhauses

Gemeinsam mit der Stadt Herten und dem Kommunalverband Ruhrgebiet wird das 16.000 qm große Grundstück gekauft und im März 2001 erfolgt der 1. Spatenstich für das Seminarhaus. Nach 9-monatiger Bauzeit wird das Haus am 6.12.2001 der BUND Ortsgruppe Herten, als zukünftige Betreiberin des Projektes übergeben, die eigenverantwortlich für alle zukünftig mit dem BUND Landesverband, Düsseldorf für alle anfallenden Kosten aufkommen wird.

Bei der Gestaltung des Naturerlebnisgartens setzt die BUND Ortsgruppe Herten auf die Kinder und Jugendgruppen, die hier auch ihre eigenen Ideen verwirklichen können. Auf diese Weise sind seit 1998 im Gelände verschiedene Bauabschnitte fertig gestellt worden.

TopBUND-NaturErlebnisGarten | bund-naturerlebnisgarten@t-online.de